Generalsanierung Hans-Leinberger Gymnasium Landshut
Die Gebäude des Hans-Leinberger Gymnasiums in Landshut wurden im Rahmen eines mehrstufigen Sanierungsprozesses umfassend modernisiert. Parallel dazu erfolgte die Neustrukturierung der Schulhofflächen in enger Abstimmung mit der architektonischen Entwicklung des Hochbaus - gegliedert in drei aufeinanderfolgende Bauphasen. Das Ergebnis ist ein zeitgemäßer, einladender Lernort, der Schülerinnen und Schüler zur aktiven Teilhabe am schulischen Leben motiviert. Die Freiflächen des Schulgeländes wurden dabei nicht nur als klassische Pausenbereiche konzipiert, sondern bewusst als pädagogisch wertvolle Räume gestaltet. Sie fördern soziale Interaktion, kulturellen Austausch und gemeinschaftliches Lernen. Vielfältige Treffpunkte und Versammlungsorte schaffen ein lebendiges Miteinander. Besonderes Augenmerk gilt der Balance zwischen Rückzugsmöglichkeiten und Bewegungsflächen. Durch gezielte Pflanzungen - insbesondere Baumgruppen - entstehen schattige, klimatisch angenehme Aufenthaltsbereiche, die auch das städtische Mikroklima positiv beeinflussen.Zur Verbesserung der Sicherheit und Verkehrsführung wurden drei separate Zugänge zum Schulgelände geschaffen. Entlang der Haupterschließung sorgt ein neu gestalteter Buswartebereich für eine sichere, strukturierte Ankunftssituation und bietet zugleich attraktive Aufenthaltszonen. Ein kreuzungsfreier Zugang zur Schule ist von dort aus gewährleistet.



Bauherr: Stadt Landshut
Landschaftsarchitektur: lab
Architektur: Dömges Architekten AG
Zeitraum: 2018 bis 2022
Leistungsphasen: 1 - 9
Größe: 12.500 qm
Baukosten: 2,1 Mio. EUR

